Ceneri Basistunnel

COMLAB AG rüstet den Ceneri Basistunnel mit einem Tunnelfunksystem für 5.99 Millionen CHF aus

COMLAB AG erhält vom Konsortium CPC (cablex, Porr, Condotte/Cossi/LGV) den Zuschlag für die Funkversorgung des Ceneri Basistunnels. Nach dem Gotthard handelt es sich beim Ceneri Basistunnel zurzeit um das zweitgrösste Teilbauprojekt der NEAT. Der Tunnel, der voraussichtlich 2020 eröffnet und in Betrieb genommen wird, führt von Camorino/Vigana im Norden nach Vezia bei Lugano im Süden und macht diese Nord-Süd – Verbindung zu einer durchgehenden Flachbahn durch die Alpen.

Das rund 5.99 Millionen schwere Grundpaket umfasst ein äusserst komplexes Tunnelfunksystem für die beiden 15.4km langen Einspurröhren, bestehend aus dem digitalen redundanten Bahnfunk (GSM-R), dem Sicherheitsfunk (POLYCOM),  sowie optional den öffentlichen Mobilfunksystemen (GSM  und UMTS). Damit werden Lokführer und Blaulichtorganisationen einerseits, sowie Zugpassagiere andererseits mit Mobilfunk versorgt. „Die oberste Priorität gilt bei dieser Systemlösung der Sicherheit“, so Niklaus Suter, Leiter Ausführungsplanung des Projekts Ceneri Basistunnel bei COMLAB AG. Im Inneren eines Berges können infolge der dicken Gesteinsschichten keine Funksignale empfangen werden. Trotzdem sind einerseits Rettungskräfte, Feuerwehr und Polizei im Falle eines Ereignisses im Tunnel darauf angewiesen, einwandfrei miteinander kommunizieren zu können, andererseits muss der Funkkontakt in den Führerstand des Zuges in Echtzeit garantiert werden. Bei diesen hohen Geschwindigkeiten (bis zu 250km/h) sind die Signale im Tunnel für den Lokführer nicht mehr ersichtlich, weshalb er sich ganz auf das Zugsicherungssystem verlassen können muss.

Um eine durchgehende Versorgung gewährleisten zu können, werden die Signale der entsprechenden Basisstationen in den Bahntechnikgebäuden bei den Tunnelportalen entgegengenommen, aufbereitet und über Glasfaserkabel ins Innere geleitet, wo sie alle 975m durch spezielle Tunnelfunk-Repeater verstärkt und über zwei Strahlungskabel in die beiden Tunnelröhren abgestrahlt werden. Hohe Sicherheit gewährleistet das System durch seine mehrfach-redundante Auslegung, wodurch bei einem Teilausfall automatisch andere Systemkomponenten die Funktion übernehmen. „Selbst bei einem Brand im Tunnel kann somit die Kommunikation gewährleistet werden“, erklärt Niklaus Suter.

Mit dieser Systemlösung wird nicht zuletzt auch Wert auf den Komfort der Bahnkunden gelegt, die dadurch jederzeit im Tunnel telefonieren und im Internet surfen können.

Neben der komplexen Technik gestalten die zahlreichen Nahtstellen mit Blaulichtorganisationen, Behörden, SBB und verschiedenen Telekommunikationsanbietern das Projekt als herausfordernd. „Schön, dass wir mit cablex und Elbatech langjährige Partner an unserer Seite wissen,“ freut sich Niklaus Suter von COMLAG AG.

 

Bild: © Alp Transit Gotthard AG

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